Ein kleiner Rückblick auf die letzten Wochen

by vegalison

…seit meines letzten Beitrags hier

In den letzten Wochen war so einiges bei mir passiert…

Ich habe meine Gesichtspflege umgestellt: Ich benutze einen Konjakschwamm und etwas Seife zum Reinigen. Morgens kommen danach zwei Tropfen Jojobaöl und abends etwas Aloe-Vera-Gel drauf (und je nach Bedarf noch ein Tropfen Jojobaöl). Zwei Mal die Woche gibt es eine Heil- oder Wascherdemaske.

Meine Haare habe ich in der letzten Zeit nur noch mit Haarseife gewaschen. Vor jeder Wäsche mache ich großzügig Öl rein. Nach jeder zweiten Wäche gibt es eine saure Spülung. Danach werden sie luftgetrocknet, am besten unter einem Handtuch oder noch besser geploppt. Das Ergebnis sind superglänzende, gebündelte Wellen. Ich hätte nicht gedacht, dass meine Haare das könnten – sie werden trotz des früheren Glättens immer schöner.

Wo ich beim Glätten bin: trotz meiner anfänglichen Pläne habe ich dieses Jahr glaube ich nur einmal ein Glätteisen angefasst. Und das war vorerst auch das letzte Mal. Gefönt habe ich seit Wochen oder Monaten auch nicht mehr. Ich war auf eine Idee gekommen, wie ich meinen Pony auch ohne Fönen gut aussehen lassen kann: Im feuchten Zustand auf die eine Seite kämmen, ein paar Minuten trocknen lassen. Dann auf die andere Seite kämmen und nochmal kurz trocknen lassen. Dann nach vorne kämmen und fertigtrocknen lassen! Trotzdem lasse ich es gerade wieder wachsen.

Ich habe mit dem Gärtnern angefangen: Auf Balkonen und Fensterbank habe ich Blumen (für die Bienen), Kräuter, Kohl, Kapuzinerkresse, Kresse und Knoblauch (keimende Knoblauchzehen in Erde gesteckt). Weizen- und Katzengras hatte ich auch genau wie Kopfsalat. Der Kopfsalat wurde während des Turbo-Hitze-Wochenendes nur leider welk, weswegen ich ihn unseren beiden weichtierischen Mitbewohnern gegeben hatte.

Das kamerascheue Etwas hat auch angefangen Videos zu machen.

Ich war auf Konzerten und vielen anderen Veranstaltungen, habe neue und interessante Menschen kennen gelernt die viele Interessen und Ansichten mit mir teilen, ich kann aber auch noch vieles von ihnen lernen.

Ich habe essenstechnisch ein paar Sachen ausprobiert. Gestern Abend war es der ultimative Schoko-Käsekuchen; ohne Tofu wie in vielen anderen Rezepten. Aber den stelle ich wann anders vor. Mein eigenes Brot habe ich auch schon ein paar Mal gebacken.

Was sich bezüglich des Essens aber besonders geändert hat: Ich koche kaum noch, esse, wenn es geht, die meisten Sachen roh und mir geht es dabei viel besser als vorher. Letztens war ich auch im “BistRoh” in Speyer. Es war echt super und ich möchte demnächst unbedingt nochmal hin.

Ich schreibe und teile viel auf Facebook: Sachen, die man nicht erfährt, wenn man nicht nachforscht, z. B. was genmanipuliertes Essen betrifft.

Ich habe angefangen eine längere Geschichte zu schreiben; deren komplette Handlung war mir letzten Sonntag innerhalb einer Stunde eingefallen.

Ich lese den Koran und ein Buch, in dem es darum geht, wie die australischen Ureinwohner von den Siedlern behandelt wurden.

Ich habe viele Fotos gemacht, z. B. von Bienen.

Ich habe Babyfüchse gesehen ❤ (aber leider nicht fotografiert 😦 )

Ich laufe jeden Tag zur Arbeit und wieder zurück – manchmal barfuß.

Nach Jahren habe ich wieder angefangen Bassgitarre zu spielen. Weil ich den Bass in den meisten Lieder nicht höre, schreibe ich eben meine eigenen Sachen.

Ich schreibe das mit einer Hennamischung auf dem Kopf. Dieses Mal habe ich mich in der Menge der Inhaltsstoffe glaube ich selbst übertroffen:
1 Packung Khadi Henna, Amla & Jatropha
1 EL Khadi dunkelbraun
250 ml Schwarztee
Heute morgen kamen noch dazu:
2 EL Sojajoghurt
1/2  – 1 TL Muskatnuss (da kommt ja immer mehr raus als einem lieb ist 😉 )
2 TL Rosenwasser
1 Zitrone
1 TL Aloe-Vera-Gel
1 TL Rizinusöl
2 TL Aloe-Vera-Öl (Aloe-Vera-Extrakt in Sojaöl)
2 TL Gurkenextrakt
5 Tropfen Teebaumöl
Das bleibt jetzt bis etwa halb 2 drauf (also gute 3 Stunden).

Ich bin dabei mein Umfeld von (Wolkenseifen) Deocremes zu überzeugen. Was in vielen Deos und anderen Kosmetika (und auch im Essen!) drin ist, ist ja schlimmer als jeder Horrorfilm. Und unzählige Tiere auf der Welt müssen das auch immer noch spüren.

Für einige ist das vielleicht nicht besonders viel – für mich hat sich aber ziemlich viel verändert, gerade obwohl es mir in der letzten Zeit nicht gerade super ging und ich nebenbei noch einen Haushalt zu schmeißen habe und auch nur ein Opfer dieses Systems bin, in dem man jede Woche 42 1/2 Stunden auf der Arbeit sitzen muss nur um am Schluss kaum Zeit für andere Sachen und gerade noch genug Geld zum Überleben zu haben (das soll keine Kritik an meinem Arbeitgeber sein sondern, wie gesagt, an unserem System).

Ich bin kein großer Fan davon so persönliche Beiträge zu schreiben. Aber ich bin mir sicher, dass jeder irgendetwas verändern und ein bisschen bewusster leben kann 🙂

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