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Category: Rezepte

Schnelle, leckere Schoko-Plätzchen / vegan Chocolate Chip Cookies

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Zutaten für 36 Stück:

168 g Kokosöl
2 Tassen Mehl
1/2 Tasse Zucker
1 TL Backpulver
1/4 Tasse Pflanzenmilch
120 g Schokoladentröpfchen (Zartbitter)
evtl. 2 EL Sojamehl

Das Kokosöl mit dem Zucker und der Pflanzenmilch schaumig rühren. Dann kommen die restlichen Zutaten dazu. Nochmal kurz rühren und dann mit den Händen zu einem festen Teig kneten, aus dem man kleine Kugel formen kann. Ein paar Kugeln legt man auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech und drückt sie ein bisschen flach, damit sie noch 1 cm hoch sind. Bei 180°C werden sie für 15 – 20 Minuten im vorgeheizten Backofen (Ober- und Unterhitze) gebacken. Wenn sie dann noch ein bisschen weich sind, keine Angst, beim Abkühlen werden sie dann hart. So lange wiederholen, bis kein Teig mehr übrig ist 😉

ingredients for 36 cookies:

168 g coconut oil
2 cups flour
1/2 cup sugar
1 tsp. baking powder
1/4 cup soy/almond/… milk
120 g dark chocolate chips
2 tbsp. soy flour (optional)

Mix the coconut oil, the sugar and the vegan milk of your choice until creamy. Add the rest of the ingredients, mix well and then knead them to a firm dough out of which you can make small balls. Place a few balls on a baking tray lined with baking paper. Flatten them until they’re about 1 cm high. Bake them for 15 – 20 Minutes at 180°C. If they’re still a bit soft when taken out, don’t worry, they’ll become hard when you let them cool. Repeat until no dough is left 😉

Selbstgemachter Energy Drink

Ich schäme mich schon fast das zuzugeben, aber ich liebe Energy Drinks. Früher hatte ich fast jeden Tag einen getrunken, mittlerweile aber höchstens einen pro Woche. Trotzdem wollte ich mal ausprobieren, ob ich ein Getränk hinbekomme, das schnell geht (abgesehen vom Abkühlen), wach macht und schön süß und ein bisschen sauer gleichzeitig ist.

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Dafür braucht man:

250 ml schwarzen Tee
100 ml Brottrunk
2 TL naturtrüben Apfelessig
einen Spritzer Zitronensaft
4 EL Agavendicksaft

Den schwarzen Tee lässt man drei Minuten ziehen, ein bisschen abkühlen und dann rührt man die restlichen Zutaten rein. Das wars schon. Der Brottrunk steht, eher unscheinbar, finde ich, in vielen Supermarktregalen, ist vegan und enthält pro 100 ml 42% des Tagesbedarfs an Vitamin B12 und noch viel, viel mehr tolle Sachen: http://das-ist-drin.de/Kanne-Brottrunk-0-75-l–6612/ Augen offen halten lohnt sich 🙂
Wenn man will, kann man auch noch ein wenig Guarana oder Ginseng unterrühren. Das wirkt sich aber dementsprechend auch auf den Geschmack aus.

Halloween: vegane Würstchen im Schlafrock mal anders

Halloween ist zwar nicht so mein Fall – jedenfalls nicht in der Form, wie es heute gefeiert wird -, aber wenn es ums Essen geht, bin ich natürlich dabei!

Gestern hatte ich vegane Würstchen im Schlafrock gemacht – schnell, einfach und ziemlich witzig:

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Für 8 Stück braucht man:

1 Päckchen Blätterteig mit Backpapier
8 kleine vegane Würstchen (oder 4 große)
Tomatenmark
Salz und Pfeffer
2 Radieschen

Man teilt den Blätterteig in acht Vierecke, bestreicht sie mit etwas Tomatenmark und würzt sie mit Salz und Pfeffer. Dann legt man sie Würstchen drauf (ich hatte einen 4er Pack Tofuwiener von Taifun genommen und sie halbiert), aber so, dass sie vorne ein bisschen rausschauen, und wickelt sie im Blätterteig ein. Das muss gar nicht ordentlich sein. Dann kommen sie für ca. 20 MInuten bei 200°C in den vorgeheizten Backhofen. Wenn sie fertig sind, kurz abkühlen lassen und vorne ein Stückchen rausschneiden. Dann die Radieschen in Scheiben schneiden und die Scheiben so zuschneiden, dass sie wie Fingernägel aussehen. Am besten lässt man hinten noch eine Spitze dran, damit man die “Fingernägel” gut in die Würstchen reinschieben kann und sie dort auch bleiben.

Die Idee habe ich aus dem Buch “Gruesome Grub and Disguting Dishes” von Susan Martineau, jedoch leicht abgeändert und natürlich veganisiert.

Cordon bleu in vegan!

Ich hatte schon ein paar Mal die Seitan-Tofu-Schnitzel von Veganes Nom gemacht. Irgendwann dachte ich, dass man mit dem Rezept doch bestimmt auch leckeres Cordon bleu machen kann. Und das Ergebnis war:

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Für 4 Portionen benötigt man die gleiche Menge an Zutaten aus dem obigen Rezept und eben ein paar Scheiben veganen Käse und vegane Wurst.
Ich hatte zwei mit Wilmersburger “classic” gemacht und zwei mit Wilmersburger “würzig”, wobei mir die mit dem würzigen Käse besser geschmeckt haben. Mit dem “Cheddar-Style”-Wilmersburger könnte ich es mir sogar noch besser vorstellen. An Wurst hatte ich den “wie Lyoner” von Heirler genommen, einfach weil ich ihn ganz bequem in der Stadt bekomme und nicht bestellen muss.

Zuerst hatte ich wie im Rezept beschrieben den Teig gemacht und ihn dann in sechs gleich große Stücke geteilt. Jedes hatte ich auf einen Bogen Alufolie gelegt und flach gedrückt:

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Dann hatte ich ein Drittel einer Scheibe Wilmersburger draufgelegt:

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Und dann eine Scheibe “wie Lyoner”, in der Hälfte durchgeschnitten und übereinandergelegt, weil sie schon ziemlich dünn sind:

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Dann nochmal Wilmersburger drauf…

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Und zuletzt noch einen weiteren Klumpen Teig darauf ausgebreitet und außenrum zusammengedrückt:

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Der Rest ist wieder wie im Rezept – in Alufolie einwickeln, dampfgaren, in Panade wälzen und anbraten! 🙂

PS: Wie sagen eigentlich die coolen Leute dazu? Vordon Bleu? Cordon Vleu? Vordon Vleu???

Brot-und-Butter-Pudding

Schon seit längerem hat mich dieses Rezept hier angelacht:

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(abfotografiert von einem Küchentuch des Museum of Tropical Queensland)

Und habe es mal veganisiert…

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4 Scheiben Toastbrot
Margarine
1/2 Tasse Rosinen
2 EL Zitronat/Orangeat
3 Ei-Ersatz
560 ml Sojadrink
1 Prise Salz
2 EL Zucker
1 TL Vanilleextrakt
etwas Zucker
Muskatnuss
(die Mengen habe ich zum Teil etwas geändert)

Das Toastbrot mit reichlich Margarine bestreichen, vierteln und eine gefettete Auflaufform mit der Hälfte auslegen. Dann kommen die Rosinen und das Zitronat oder Orangeat drauf. Wer das Zeug nicht mag (so wie ich), kann auch ein bis zwei Teelöffel Zitronenschale nehmen, das schmeckt dann auch sehr gut. Da legt man dann das restliche Brot drauf. In einer Schüssel verrüht man (mit einem Schneebesen reicht) den Ei-Ersatz (ich habe No-Egg genommen, also drei Teelöffel Pulver und sechs Esslöffel Wasser) mit dem Sojadrink, dem Salz, dem Zucker und dem Vanilleextrakt. Das Ganze gießt man in die Auflaufform und lässt es 30 Minuten durchziehen. Danach streut man noch etwas Zucker und Muskatnuss drüber und schiebt es für etwa 40 Minuten bei 180°C in den Ofen.

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Ich war ein bisschen gierig und hatte schon zugelangt, als er noch warm war. Später wurde er natürlich noch ein bisschen fester 😉

Ich weiß, es klingt nicht besonders appetitlich, aber der Pudding schmeckt dafür umso besser und macht auch ziemlich satt. Für vier Personen reicht er als Nachtisch bestimmt.