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Henna auf aufgehelltem Haar

Vor kurzem hatte ich ja geschrieben, dass ich mir früher die Haare aufgehellt hatte (mit White Fire) und sie mir dann mit Directions getönt hatte. Irgendwann war ich aber auf Henna umgestiegen, anfangs natürlich noch mit aufgehelltem Haar, bis ich das dann rauswachsen gelassen hatte. Ich dachte ich zeige mal, wie das so aussah. Das Henna war das Mama Caca Rouge von Lush.

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selbsterklärend / self-explanatory.

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Auch wenn man mysteriöserweise in unseren Mainstream-Nachrichten kaum noch etwas davon hört, es geht immer noch weiter. Und nicht nur dort.
Leute, wacht auf und informiert euch kritisch!

http://rt.com/
http://www.presstv.ir/

Henna! :)

Ich färbe mir schon seit längerer Zeit die Haare monatlich mit Henna. Früher hatte es mir nie großen Spaß gemacht, einen miefigen Brei anzurühren und mir auf den Kopf zu klatschen, wobei die Hälfte (ok, das ist vielleicht ein bisschen übertrieben 😉 ) bevor ich fertig war schon wieder abgebröckelt war. Die ganzen Krümel und Kleckse danach aufzusammeln und wegzuwischen fand ich auch nicht so toll. Der Fehler, den ich gemacht hatte, war aber, dass ich mich immer fast schon religiös an die Gebrauchsanweisungen auf den Packungen gehalten hatte. Durch den Lange-Haare-Blog erfuhr ich aber, dass es auch ganz anders geht! Seitdem ich die Anleitung gelesen habe, lasse ich den Brei über Nacht stehen mit dem Ergebnis: keine Bröckchen mehr und kaum noch Krümel! Das Auftragen ist viel schneller und angenehmer und ich muss nur noch – wenn überhaupt! – den ein oder anderen Klecks wegwischen. Und seitdem ich weiß, dass man auch noch alles mögliche reinrühren kann, macht es mir richtig Spaß. Ich freue mich mittlerweile richtig, mal eine andere Zutat auszuprobieren.

So haben bis jetzt ein paar “Rezepte” von mir ausgesehen:

ca. 50 g Khadi schwarz
ca. 50 g Henné auburn
ca. 25 g Henné châteaux
ca. 25 g Khadi rot
500 ml Schwarztee
5 Stunden Einwirkzeit

18 g Henné château
52 g Khadi rot
100 g Khadi schwarz
500 ml Schwarztee
etwas Zitronensaft
5 Stunden Einwirkzei

150 g Khadi rot
Saft einer halben Zitrone
heißes Wasser
zwei Tage später (da war ich am nächsten Tag doch nicht zum Färben gekommen):
4 EL Sojade natur
etwas heißes Wasser
3 Stunden Einwirkzeit

100 g Khadi rot
1 EL Khadi dunkelbraun
400 ml Schwarztee
am nächsten Tag:
2 EL Apfelessig
1 TL Spülung
1 TL Olivenöl
1 TL Rosenwasser
3 Stunden Einwirkzeit

Man merkt, ich wurde experimentierfreudiger und bin aus Unsicherheit, ob Henné 100%ig vegan ist, ganz auf Khadi umgestiegen. Die Sojade macht den Brei supercremig, nur bekomme ich sie leider nicht immer.

Hier sind ein paar Fotos:

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mein Ansatz

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nach dem Färben – mit Blitz

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meine Längen – mit Blitz

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mein Ansatz nach dem Färben – ohne Blitz

Die Fotos sind vielleicht nicht 100%ig repräsentativ, weil ich damals – wie man sehen kann – ein bisschen Probleme mit meinen Haaren hatte, ich weiß nicht genau warum (Edit: mittlerweile weiß ich es, ich hätte eigentlich auch früher drauf kommen können: zu der Zeit hatte ich meine Haare fast täglich geglättet!). Mittlerweile habe ich es so einigermaßen in den Griff bekommen, bin eben immer noch am Dazulernen. Aber die Farbe gefällt mir sehr gut auf den Fotos. Ich meine dafür, dass ich eigentlich dunkelblond bin. Da hatte ich ein Dunkelbraun- und Rot-Gemisch gemacht.

Naja, irgendwann konnte ich diesen hennaroten Ansatz nur nicht mehr sehen. Meine dunkelbraun-roten Längen gefallen mir total, aber dieses Rot…irgendwie wollte ich mal was anderes ausprobieren. Ich forschte im Internet nach Ergebnissen von Henna- und Directions-Gemischen oder von Directions-Farben auf dunkleren Haaren. Früher hatte ich mit Directions getönt, aber entweder auf meiner Naturhaarfarbe oder später auf aufgehellten Haaren. Besonders fündig wurde ich nicht, außer, dass Dark Tulip auf dunklen Haaren gut sichtbar sein soll. Leider bekam ich die Farbe in dem Friseurladen in der Stadt nicht, weswegen ich zu Rose Red griff. Die Farbe hatte ich früher ohne meine Haare vorher aufzuhellen genommen und es hatte immer gut geklappt. Dieses Rezept kam dabei raus:

100 g Khadi rot
400 ml Schwarztee
am nächsten Tag:
1 TL Apfelessig
1 TL Kokosöl
1 EL Haarkur
1 EL Sojamilch
1 TL Rosenwasser
1/2 Topf Directions Rose Red
> 4 Stunden Einwirkzeit

Hier ist das Ergebnis:

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nach 1x waschen, mit Blitz

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und ohne Blitz!

Ich bin mir sicher, dass ich einen leichten Schimmer sehen kann. Vielleicht liegt es aber auch daran, dass ich dieses Mal kein dunkelbraun dazugemischt hatte. Besonders hohe Erwartungen hatte ich aber auch keine. Ob der nach einer Woche immer noch sichtbare rosa Fleck in der Dusche es wert ist, in Zukunft immer Directions dazuzumischen, weiß ich noch nicht. Mit Dark Tulip werde ich es auf jeden Fall mal ausprobieren, vielleicht ist die Farbe ja nicht so hartnäckig in der Dusche. Aber nächstes Mal nehme ich ein wenig Ebony oder Dark Brown… 😉

Im Cakes’n’Treats

Dieses Jahr waren mein Freund und ich im Cakes’n’Treats in Dortmund und hatten uns so gut es ging durchgemampft. Weil es uns so gut gefallen hatte, hatten wir auch ganz fleißig Fotos gemacht:

BildCaramel Macchiato

BildKaffee

Bild“Thunfisch”salat

Bild“Hühnchen”salat

BildWas das war, weiß ich leider nicht mehr, aber die Sahne war keine übliche Sahne, sondern irgendwie zäher.

BildIch glaube das war ein Erdnussbutter-Cupcake

BildKokos-Cupcake

BildChai-Latte

BildWürstchen im Schlafrock

BildCheeseburger

Bild🙂

BildCappuccino

BildCaramel Eiskaffee

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Und ein paar Leckereien vom Brunch 🙂

Wir werden auf jeden Fall die lange Fahrt nochmal auf uns nehmen, um im Café vorbeizuschauen.

Fundstück

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Schnelle, leckere Schoko-Plätzchen / vegan Chocolate Chip Cookies

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Zutaten für 36 Stück:

168 g Kokosöl
2 Tassen Mehl
1/2 Tasse Zucker
1 TL Backpulver
1/4 Tasse Pflanzenmilch
120 g Schokoladentröpfchen (Zartbitter)
evtl. 2 EL Sojamehl

Das Kokosöl mit dem Zucker und der Pflanzenmilch schaumig rühren. Dann kommen die restlichen Zutaten dazu. Nochmal kurz rühren und dann mit den Händen zu einem festen Teig kneten, aus dem man kleine Kugel formen kann. Ein paar Kugeln legt man auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech und drückt sie ein bisschen flach, damit sie noch 1 cm hoch sind. Bei 180°C werden sie für 15 – 20 Minuten im vorgeheizten Backofen (Ober- und Unterhitze) gebacken. Wenn sie dann noch ein bisschen weich sind, keine Angst, beim Abkühlen werden sie dann hart. So lange wiederholen, bis kein Teig mehr übrig ist 😉

ingredients for 36 cookies:

168 g coconut oil
2 cups flour
1/2 cup sugar
1 tsp. baking powder
1/4 cup soy/almond/… milk
120 g dark chocolate chips
2 tbsp. soy flour (optional)

Mix the coconut oil, the sugar and the vegan milk of your choice until creamy. Add the rest of the ingredients, mix well and then knead them to a firm dough out of which you can make small balls. Place a few balls on a baking tray lined with baking paper. Flatten them until they’re about 1 cm high. Bake them for 15 – 20 Minutes at 180°C. If they’re still a bit soft when taken out, don’t worry, they’ll become hard when you let them cool. Repeat until no dough is left 😉

Selbstgemachter Energy Drink

Ich schäme mich schon fast das zuzugeben, aber ich liebe Energy Drinks. Früher hatte ich fast jeden Tag einen getrunken, mittlerweile aber höchstens einen pro Woche. Trotzdem wollte ich mal ausprobieren, ob ich ein Getränk hinbekomme, das schnell geht (abgesehen vom Abkühlen), wach macht und schön süß und ein bisschen sauer gleichzeitig ist.

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Dafür braucht man:

250 ml schwarzen Tee
100 ml Brottrunk
2 TL naturtrüben Apfelessig
einen Spritzer Zitronensaft
4 EL Agavendicksaft

Den schwarzen Tee lässt man drei Minuten ziehen, ein bisschen abkühlen und dann rührt man die restlichen Zutaten rein. Das wars schon. Der Brottrunk steht, eher unscheinbar, finde ich, in vielen Supermarktregalen, ist vegan und enthält pro 100 ml 42% des Tagesbedarfs an Vitamin B12 und noch viel, viel mehr tolle Sachen: http://das-ist-drin.de/Kanne-Brottrunk-0-75-l–6612/ Augen offen halten lohnt sich 🙂
Wenn man will, kann man auch noch ein wenig Guarana oder Ginseng unterrühren. Das wirkt sich aber dementsprechend auch auf den Geschmack aus.

Tierrechte bei… “Agnes Grey” II

“‘When Master Bloomfield’s amusements consist in injuring sentient creatures,’ I answered, ‘I think it is my duty to interfere.’ […] ‘If they were [created for our convenience], we have no right to torment them for our amusement.'”

(Anne Bronte: Agnes Grey, Chapter V “The Uncle”)

Tierrechte bei… “Agnes Grey” I

“‘But don’t you know it is extremely wicked to do such a thing? Remember, the birds can feel as well as you ; and think, how would you like it yourself?’ […] ‘But you will have to feel it some time, Tom : you have heard where wicked people go to when they die : and if you don’t leave off torturing innocent birds , remember, you will have to go there, and suffer just what you have made them suffer.'”

(Anne Bronte: Agnes Grey, Chapter II “First Lessons in the Art of Instruction”)

Halloween: vegane Würstchen im Schlafrock mal anders

Halloween ist zwar nicht so mein Fall – jedenfalls nicht in der Form, wie es heute gefeiert wird -, aber wenn es ums Essen geht, bin ich natürlich dabei!

Gestern hatte ich vegane Würstchen im Schlafrock gemacht – schnell, einfach und ziemlich witzig:

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Für 8 Stück braucht man:

1 Päckchen Blätterteig mit Backpapier
8 kleine vegane Würstchen (oder 4 große)
Tomatenmark
Salz und Pfeffer
2 Radieschen

Man teilt den Blätterteig in acht Vierecke, bestreicht sie mit etwas Tomatenmark und würzt sie mit Salz und Pfeffer. Dann legt man sie Würstchen drauf (ich hatte einen 4er Pack Tofuwiener von Taifun genommen und sie halbiert), aber so, dass sie vorne ein bisschen rausschauen, und wickelt sie im Blätterteig ein. Das muss gar nicht ordentlich sein. Dann kommen sie für ca. 20 MInuten bei 200°C in den vorgeheizten Backhofen. Wenn sie fertig sind, kurz abkühlen lassen und vorne ein Stückchen rausschneiden. Dann die Radieschen in Scheiben schneiden und die Scheiben so zuschneiden, dass sie wie Fingernägel aussehen. Am besten lässt man hinten noch eine Spitze dran, damit man die “Fingernägel” gut in die Würstchen reinschieben kann und sie dort auch bleiben.

Die Idee habe ich aus dem Buch “Gruesome Grub and Disguting Dishes” von Susan Martineau, jedoch leicht abgeändert und natürlich veganisiert.